Hochschulwettbewerb 2013

 

Ausstellung

Alles bleibt anders - Kulturtechniken im Digitalen

Welche neuen Praktiken des Erinnerns ergeben sich aus der Digitalisierung?

Diese und weitere Fragen rund um das Thema basale Kulturtechniken möchte das Team Sarah-Katharina Becker, Arkadij Koscheew und Mona Wischhoff von der Humboldt-Universität Berlin beantworten. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Besucherinnen und Besucher auf Entdeckungsreise durch einen interaktiven Ausstellungsparcours zu schicken und auf diesem Weg Antworten aufzeigen, wie die Digitalisierung die unterschiedlichen basalen Kulturtechniken wie Kopieren, Spielen, Protestieren, Beobachten, Archivieren und sich selbst Inszenieren verändert. 

In dem Parcours bringen die Studierenden Praktiken, Medien und Produkte verschiedener Kulturtechniken zusammen. Der Ausstellungsparcours wird ab dem 10. Oktober 2014 im Tieranatomischen Theater Berlin zu finden sein.

Mona Wischhoff, Sarah-Katharina Becker, Arkadij Koscheew Bild: Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

 

Aktuelles

Juni 2014

Zu Beginn der Umsetzung konnte das Team die Architektin Eva Lüttmann für das Projekt gewinnen. Sie erarbeitet die szenografische Gestaltung der Ausstellung. Zusätzlich werden die Studierenden von zwei Grafikern unterstützt, die zur Zeit ein Corporate Design für die Ausstellung entwickeln.

Weiter hat das Team hat sich dazu entschlossen, bei der Ausstellungseröffnung keine abgeschlossene Forschung zu präsentieren, sondern ein Zwischenergebnis, das mit dem Feedback und den Reaktionen der Besucherinnen und Besucher wachsen kann.

Wie verändert die Digitalisierung die basale Kulturtechnik? Bild: Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

Juli 2014

Das Projektteam arbeitete im Juli weiter an der Umsetzung der Ausstellung bzw. an der Gestaltung der Ausstellung. Auch die Facebook-Seite ist nun online. Auf dieser können sich die Besucherinnen und Besucher über Termine und Fortschritte informieren und erhalten Einblicke in einige Themen der Ausstellung.
Während der Planung und Umsetzung hat das Team beschlossen den Titel der Ausstellung zu ändern. Er lautet nun: Alles bleibt anders - Eine Ausstellung zu Kulturtechniken im Digitalen. Dieser präsentiert die zwei Interessengebiete - (antrophologische) Konstanten einerseits und (technologischer) Wandel andererseits.

Der neue Titel der Ausstellung: Alles bleibt anders - Eine Ausstellung zu Kulturtechniken im Digitalen Bild: Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

August 2014

Zu Beginn des Monats feilte das Team an den einzelnen Stationen der Ausstellung. Auch die szenografische Gestaltung ist weitgehend abgeschlossen. Nachdem die Architektin Eva Lüttmann die ersten Mock-ups präsentierte, konnten die Projektteilnehmenden mit ersten Stellproben für die jeweiligen Stationen beginnen.

Der Grafikgestalter Frederik Heinke fertigte bereits erste Entwürfe für die Gestaltung der Postkarten, Banner und Poster an.

Zusätzlich konnte die Europe Code Week als Kooperationsveranstalter gewonnen werden. So wird die Eröffnung der Ausstellung am 10. Oktober 2014 zugleich das Kick-off-Event der Europe Code Week sein.

September 2014

Der Monat September war der Monat der Ausführung: Es mussten sieben Stationstexte zu den Themen Kopieren, Kodieren, Spielen, Überwachen, Archivieren, Selbstrepräsentieren, Informieren & Protestieren verfasst werden. 
Zudem sollten an jeder Station Blöcke mit Abreißzetteln angebracht werden, auf denen kulturwissenschaftliche Theorien zu den jeweiligen Themen geschrieben werden.

Weiter wurden Flyer und Banner für die Ausstellung entwickelt und zusätzlich wurden die ersten Objekte angeliefert.
Die Pressemitteilung und Einladungen zur Eröffnungsveranstaltung wurde ebenfalls erstellt und Anfang Oktober beginnt der Aufbau der Ausstellung. 

Oktober 2014

Der Oktober war vor allen Dingen vom Aufbau der Ausstellung geprägt. So wurden die restlichen Exponate angeliefert beziehungsweise bei den Leihgebern abgeholt. In den Wochen vor der Eröffnung ging es vor allen darum, die Exponate in die Ausstellungsarchitektur einzubetten. Dies geschah komplett in Eigenbau, was vielerorts Ad-hoc-Lösungen für Inszenierungsfragen vonnöten machte, die bei der Planung noch nicht vorhergesehen werden konnten.
Besonders die große Anzahl 
von Medientechnik, die aufgrund der zahlreichen Hörstationen, Videoexponate und Interaktionsmöglichkeiten per Tablet in der Ausstellung verbaut wurde, erforderte eine sorgfältige Integration in die modulare Ausstellungsarchitektur.
Die Anstrengungen des gesamten kuratorischen 
Teams und weiterer freiwilliger Helfer machten sich so am 10. Oktober bezahlt, als die Ausstellung zusammen mit dem Kick-Off Event der EU Code Week knapp 130 Gäste ins Tieranatomische Theater lockte.

Tag der Ausstellungseröffnung Bild: Alles bleibt anders
Tag der Ausstellungseröffnung Bild: Alles bleibt anders

November 2014

Im November hat das Team das Begleitprogramm zur Ausstellung finalisiert. Es konnte ein vielseitiges Programm aufgestellt werden, das sich auf die Inhalte bezieht und zugleich über diese hinausweist. Hierfür wurden Experten ausgewählt, die in Absprache mit den Ausstellungsmachern interaktive und themenspezifische Veranstaltungen entwickelten. 

So konnte der Informatiker Peter Bittner gewonnen werden, der einen 90-minütigen Spaziergang zu den Überwachungskameras in Berlin-Mitte anbietet. Diese Veranstaltung bietet eine Ergänzung zur Station in der Ausstellung, die sich mit der Kulturtechnik des Überwachens beschäftigt.

Des weiteren wird der DJ und Medienwissenschaftler Bastian Schmidt einen Workshop zur Geschichte und Gegenwart des Samplings anbieten. Der Workshop ergänzt die Station zur Kulturtechnik des Kopierens. Nach einer theoretischen Einführung in das Thema sollen die Teilnehmer eigene computergenerierte Samplings erstellen. Zum Abschluss der Ausstellung wird im Januar der Medientheoretiker Prof. Friedrich Kirschner eine Veranstaltung leiten, die sich mit der Kulturtechnik des Spiels näher beschäftigt.  

Zum Abschluss des Projekts stellte das Team das Umsetzunsgvideo fertig.

Weitere Infos

Alles bleibt anders (fb)

 

Termine

10. Oktober 2014
Ausstellungseröffnung 
"Alles bleibt anders - Eine Ausstellung zu Kulturtechniken im Digitalen" 
Tieranatomisches Theater, Berlin


10. Oktober 2014 - 10. Januar 2015
Ausstellung 

 
 

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