Hochschulwettbewerb 2013

 

Smart City Modell

Städte Werden smArt Gemacht - SWAG

Zukunftsgestaltung der digitalen Gesellschaft

Sven Heitmann, Andreas Ohrem, Jennifer Johne, Fabian Röhr, Anja Schlaphorst, Matthias Hinz, Nikolai Gorte, Simon Schoemaker, Daniel Schumacher, Christopher Rohtermundt, Thomas Bartoschek, Mila Frerichs, Mario Gerdes, Thiemo Gärtner, Lukas Lohoff, Sergey Mukhametov und Sabine Schmidt  der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bilden das Team rund um SWAG.

In Schulprojekten befragen die Jugendlichen Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung ihrer Stadt nach Interessen, Wünschen und Problemen. Basierend auf dieser Umfrage entwickeln sie „Smart-City“-Projekte für ihre Stadt.

Sven Heitmann, Andreas Ohrem, Jennifer Johne, Fabian Röhr, Anja Schlaphorst, Matthias Hinz, Nikolai Gorte, Simon Schoemaker, Daniel Schumacher, Christopher Rohtermundt Bild: SWAG

 

Aktuelles

Juni 2014

In der Anfangsphase trafen sich die Studierenden mit den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule aus Havixbeck. Bei dem Treffen kirstallisierte sich heraus, dass es es für die anstehende Projektwoche im September drei Teilprojekte geben wird. 
In einer Gruppe soll dabei ein Smart City Modell entstehen, eine weitere wird gemeinsam mit den Schülern den Stunden- und Vertretungsplan auf einem Public Display darstellen. Die dritte Gruppe wird sich der Optimierung der Schulbusroute in Havixbeck widmen, worauf die Schülerinnen und Schüler zuvor besonders hingewiesen haben.

Juli 2014

Anfang des Monats hat sich die "Schulbus"-Gruppe mit dem Bürgermeister von Olfen getroffen, um über die Optimierung der Schulbusroute zu diskutieren. Außerdem waren Lehrer der Anne-Frank-Gesamtschule aus Havixbeck noch einmal zu Besuch in Münster, um gemeinsam über die Projektwoche im September zu sprechen. Dabei wurden die einzelnen Teilprojekte noch einmal näher erläutert.

Einige Teammitglieder haben an einem Workshop vom FabLab in Berlin teilgenommen und dabei einen eigenen 3D-Drucker zusammengebaut. Dieser wird bei der Realisierung der Modellstadt eine große Hilfe sein.

Bau des 3D-Druckers Bild: SWAG
Ein erstes Druckergebnis mit dem neuen 3D-Drucker Bild: SWAG

August 2014

Im August wurden die Projekte, die im Rahmen von SWAG an Schulen durchgeführt werden noch präziser ausgearbeitet.
Das Team des “Smart City”-Modells hat angefangen das “Fundament” der Modellstadt zu legen. Erste intelligente Ampelschaltungen und Parkplatzsysteme werden getestet und auch der 3D-Druck von Modellhäusern wird erprobt.

Das Team “Smart Schulbus” entwickelt ein Konzept basierend auf dem Raspberry Pi, das von Schülern in einen funktionierenden Prototypen verwandelt wird, der die Routen des Busses optimieren soll.

Die “Smart City - Ethikkommission” wird aus mehreren Schülern bestehen, die bei allen Teilprojekten die ethischen Aspekte wie Privatsphäre und Datenschutz betrachtet und alle Teilnehmenden dafür sensibilisiert, um auch die Kehrseiten der Smart City darzustellen.

Modellstadt des Teams "Smart City" Bild: SWAG
Ampel-Schema Bild: SWAG

September 2014

Im September begann das erste und zugleich größte Projekt im Rahmen von SWAG. Bei der Projektwoche in der Anne-Frank Gesamtschule Havixbeck haben 50 Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Teilaspekten von Smart Cities gearbeitet, mit dem Ziel ihren Schulstandort etwas „smarter“ zu gestalten.

So entwickelte ein Schülerteam ein Smart City Modell von Havixbeck, für das viele Gebäude in einer 3D-Software modelliert und mit einem 3D-Drucker ausgedruckt wurden.
Des Weiteren gab es eine Schülergruppe die den analogen Vertretungsplan der Schule in eine digitale, interaktive Form auf einem Public Display brachte. Public Displays sind hier eine Ergänzung zu Smart Cities, bzw. Smart Buildings. 

Die Volksbank Havixbeck ermöglichte dem SWAG Team, die Ergebnisse der Projektwoche eine Woche lang in der Havixbecker Filiale auszustellen. So konnte das SWAG Projekt einem breiten Publikum präsentiert werden.

Als Partner konnten das ILS (Institut für Landes- und Stadtentwicklung) und das lettische Urban Institute Riga gewonnen werden.

Oktober 2014

Anfang des Monats gleich warteten gleich vier Veranstaltungen auf das Team. Den Anfang machte ein Projekttag mit dem Paulinum Gymnasium Münster am Institut für Geoinformatik der Universität Münster. Dabei arbeiteten die Schüler in verschiedenen Gruppen einen Tag lang intensiv an unterschiedlichen Themen. Arduino-Sensoren und das Modellieren in Sketchup für den 3D-Druck standen an diesem Tag im Mittelpunkt.
Aber auch die Themen Kommunikation und Ethik wurden von den Schülern interessiert bearbeitet. So entstand eine Karte von Münster mit konkreten, ortsbezogenen Vorschlägen und möglichen Risiken bezüglich des Datenschutzes.
Eine weitere Gruppe begab sich in den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern um deren Wünsche und Bedenken mit Blick auf die Stadt der Zukunft, aber auch ihre Bereitschaft zur Nutzung neuer Technologien in Erfahrung zu bringen. Dazu führten sie in der Münsteraner Innenstadt eine Bürgerbefragung durch.
Zudem war auch ein Vertreter der Stadt Münster, Andreas Pott vom Amt für Verkehrsplanung, vor Ort und sprach mit den Schülerinnen und Schülern über die Möglichkeiten und deren Umsetzbarkeit im Münster der Zukunft. Mit dabei war auch ein Filmteam vom WDR, das uns den ganzen Tag über begleitete. Der Beitrag wurde in am 15.10.2014 bei WDR Lokalzeit gesendet.

November 2014

Im November hat das Team weiter mit den Schülern der 9. Klasse des Ratsgymnasiums gearbeitet. Dabei bekamen die Schülerinnen und Schüler zu Beginn eine Einführung in Smart Cities und erhielten erste Einblicke in die Arbeit mit den Arduino-Sensoren, bspw. das Blinken und Leuchten einer LED.
Im weiteren Projektverlauf lernten sie weitere Sensoren kennen und konnten letztlich folgende Teilprojekte realisieren: Verkehrszähler, Automatische Straßenbeleuchtung, Parkplatzsensor, Parkplatzzähler an einer Straßeneinfahrt, sowie ein Feuermelder. Alle Elemente wurden zum Schluss in ein Modell, das die Umgebung der Schule zeigt, eingebunden. Zum Ende des Projektkurses wurden die Ergebnisse im Rahmen des Tags der Naturwissenschaften an der Schule ausgestellt. 

Eine weitere Zusammenarbeit der Projektmitwirkenden und der Anne-Frank-Gesamtschule in Havixbeck hat bereits begonnen. In einem Projektkurs, der bis zum Schuljahresende durchgeführt wird, wird das Team an alten und neuen Ideen aus SWAG arbeiten. Dabei kümmern sich manche Schülerinnen und Schüler um die Weiterentwicklung einiger Projekte aus unserer gemeinsamen Woche im September, andere widmen sich ganz neuen Themen. So bspw. die Gruppe Street-Tic-Tac-Toe, die sich mit Möglichkeiten zur Unterhaltung in der Smart City beschäftigt. 

 

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