Hochschulwettbewerb 2013

 

Public Gaming

Wer nicht zockt bleibt dumm!? - Digitale Spiele zum Anfassen und Erleben

Welche Auswirkungen haben Computerspiele?

Dieser Frage gehen  Dr. Lena Groß, Tim Riplinger, Niklas Berend, Tabea Siebertz, Dr. Jasmin Bastian, Prof. Dr. Stefan Aufenanger im Rahmen ihres Projektes "Wer nicht zockt bleibt dumm!? - Digitale Spiele zum Anfassen und Erleben" nach.

In öffentlichen Räumen der Stadt Mainz werden Szenen aus digitalen Spielen präsentiert. Dies geschieht in Form eines kommentierten Spiels, welches auf einer Leinwand von den Besuchern mitverfolgt und mitdiskutiert werden kann. Auf diesem Weg soll das Wissen um digitale Spiele für unerfahrene Spiele erlebbar und verständlich gemacht werden.

Tabea Siebertz, Niklas Berend, Dr. Lena Groß, Tim Riplinger, Dr. Jasmin Bastian Bild: Dr. Jasmin Bastian

 

Aktuelles

Juni 2014

Zur Zeit ist das Team damit beschäftigt geeignete Räumlichkeiten zu finden und weitere organisatorische Abläufe voranzutreiben. Weiter wurde der projekteigene Blog fertig gestellt. Hier haben Interessierte die Möglichkeit sich über die Webseite in eine Mailinglist einzuschreiben, so dass sie über Termine und Neuigkeiten des Projekts regelmäßig informiert werden.

Am 05. Juni 2014 nahm die Projektleiterin Jasmin Bastian an der Beiratssitzung der Stiftung Digitale Spielekultur in Berlin teil und konnte sich dort mit Vertretern der Gamesszene über neueste Entwicklungen und Forschungen zum Thema Computerspiele austauschen.

Bild: Dr. Jasmin Bastian

Juli 2014

Im Juli haben die im Vormonat eingeteilten Teams die weiteren Arbeits- und Organisationsschritte des Projekts vorangetrieben. So wurden im Hinblick auf die geplanten öffentlichen Spielungen und Diskussionen während der Veranstaltung, sich besonders mit der in der Öffentlichkeit präsenten Kontroverse des Gewaltaspektes von Videospielen auseinander gesetzt. Ergänzend wurden Aspekte von Videospielen definiert, die für die Besucherinnen und Besucher von besonderem Interesse sein dürften wie zum Beispiel die Themen Kunst, Kultur, Ethik, Moral.

Die Öffentlichkeitsarbeit schreitet ebenfalls voran. So haben Interessierte die Möglichkeit, sich neben dem Blog über Twitter auszutauschen und die Fortschritte der Umsetzung zu verfolgen.

August 2014

Im August fiel die Entscheidung der Spiele. Die Wahl fiel auf "Portal 2", ein Rätsel- und Puzzelspiel und "Grand Theft Auto 5", dem 15. Teil der Grand Theft Autoreihe. 

Nachdem die Auswahl getroffen wurde, konnte das Team das Marketing weiter in Angriff nehmen und arbeitet zur Zeit an den Flyern. Weiter wurden verschiedene Schauplätze in Mainz für die Veranstaltungen ausgewählt. 

September 2014

Im September stand vor allem die finale Planung der Veranstaltung im Mittelpunkt, die nun am 17. Oktober 2014 stattfinden soll. Auf dem Programm stehen neben dem öffentlichen Vorspielen der  ausgewählten Computerspiele GTA 5 und Portal 2 auch eine Teilnahme von Expertinnen und Experten. Diese werden im Anschluss an die Vorführungen für eine Diskussions- und Fragerunde zur Verfügung stehen.

Zur Zeit gestalten das Team die Flyer und Plakate zur Bewerbung der Veranstaltung. Und eine weitere gute Nachricht gab es im September, der Landesfilmdienst Mainz konnte für das Projekt als Partner gewonnen werden.

Oktober 2014

In den ersten beiden Oktoberwochen liefen die Vorbereitungen für die Veranstaltung "Public Gaming" auf Hochtouren. Es wurden Flyer verteilt und ausgelegt, Einladungen verschickt, der Ablauf des Events wurde geplant, Spielzüge wurden ausprobiert und Experten für die anschließende Diskussion angefragt. Das Team konnte vier Experten aus vier verschiedenen Bereichen für die Veranstaltung gewinnen:

  • Dr. Angelika Beranek (Medienpädagogin)
  • Philipp Schumacher (Landesfilmdienst)
  • Friedhelm Lorig (Medien & Bildung/LMK)
  • Michael Dreier (Ambulanz für Computerspielsucht)

Am 17. Oktober war es soweit. Ab 18 Uhr hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich in den Räumlichkeiten des Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz über Computerspiele und deren Auswirkungen zu informieren. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Es wurde eifrig diskutiert und auch nach dem offiziellen Teil tauschte sich das Publikum mit den Experten und auch untereinander aus. 

Aufgrund der äußerst positiven Rückmeldungen ist bereits eine zweite Veranstaltung geplant, die für Anfang November terminiert wurde.

Probedurchlauf der Spiele Bild: Wer nicht zockt bleibt dumm?!
Veranstaltung "Public Gaming" Bild: Wer nicht zockt bleibt dumm?!

November 2014

Die positiven Rückmeldungen beim großen"Public Gaming Event" im Oktober nahm das Team zum Anlass, gleich in die Planung des nächsten “Public Gaming Events” zu gehen.
Es richtete sich speziell an Lehramtsstudierende und Lehrpersonen und wurde am 05. November ausgerichtet. Als Ort wurde für dieses Event die Universität Mainz ausgewählt, sowie ein Termin zur Nachmittagszeit, der den Studierenden und auch den Lehrpersonen entgegenkommen sollte. Das Event orientierte sich inhaltlich an dem ersten Event, wieder wurden Szenen aus Computerspielen vorgespielt und über (vermeintliche) Risiken und Gefahren, aber auch fördernde Eigenschaften von Computerspielen diskutiert.
Über das bestehende Format hinaus wurde den Teilnehmenden aber auch die Möglichkeit gegeben, sich im Anschluss mit Spielen und digitale Medien zu beschäftigen, diese selbst zu testen und in den Dialog zu kommen. 

Im Anschluss an das Event gelang es dem Team im Laufe des Novembers darüber hinaus einen dauerhaften Raum an der Universität für unser Lab zu installieren. Dieser hat regelmäßige Öffnungszeiten und es sollen weiterhin einzelne Events zu spezifischen Fragestellungen angeboten werden. Hier stehen auch digitale Medien zum Spielen (Laptops, Tablets, Spielkonsolen) für die Teilnehmenden bereit. Sie laden zum Sammeln eigener Erfahrungen ein und regen den weiteren Dialog über Wissenschaft und digitale Spiele an. 

 

Termine Public Gaming Event

17. Oktober 2014 ab 18 Uhr

Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V.
Petersstraße 3
55116 Mainz

 
 

Social Media