Hochschulwettbewerb 2013

 

Ausstellung

Wir digitalisieren Dortmund!

Den eigenen Körper als 3D-Figur!

Dieses Ziel hat sich das Team der Fachhochschule Dortmund mit Robin Barton, Hans-Joachim Ebel, Marcel Götte, Manuel Päckner, Marek Schröder, Prof. Dr. rer. nat. Thorsten Sinnemann, Lucas Wesselmann und Jaqueline Weißbon vorgenommen.

Mit Hilfe einer 3D-Kamera werden an mehreren Tagen Passanten in der Berswordt Halle in der Dortmunder Fußgängerzone gescannt. Die Scans werden aufgearbeitet und per 3D-Drucker ausgedruckt. Das Ergebnis wird in einer Ausstellung präsentiert.
Auf diesem Weg wird der Öffentlichkeit der Umgang mit hochaktuellen Technologien der Digitalisierung realer 3-dimensionaler Objekte am eigenen Leib erfahrbar und begreifbar gemacht.

M.Sc. Jaqueline Weißbon, Dipl.-Ing. Hans-Joachim Ebel, Manuel Päckner, Marek Schröder, Lucas Wesselmann, Prof. Dr. rer. nat. Thorsten Sinnemann Bild: FH Dortmund

 

Aktuelles

Juni 2014
Zur Zeit beschäftigt sich das Team vor allem mit der Auswahl der richtigen Technik. Hierbei stoßen die Studierenden immer wieder auf unvorhergesehene Probleme wie das richtige Scannen von Haaren. Es wird eifrig an einer Lösung gebastelt und die Optimierung der Geräteeinstellungen wird demnächst erfolgen. 

Der Termin für das Scannen der Personen steht bereits fest. Am 27. August bis 29. August 2014 kann sich die Dortmunder Bevölkerung in der Berswordt Halle abscannen lassen und das Ergebnis wird Ende September bis Anfang Oktober im "Glaskasten" des Dortmunder U, Zentrum für Kunst und Kreativität gezeigt.

Und: Wer sich erkennt, kann seine Figur mit nach Hause nehmen!

Kunststoffbüste aus dem 3D-Drucker Bild: FH Dortmund

Juli 2014

Der Termin für die Ausstellung ist gesetzt! Im August können die Bewohnerinnen und der Bewohner der Stadt Dortmund sich abscannen lassen. Vom 24. September bis 8. Oktober 2014 können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre jeweilige Kunststoffbüste im "Glaskasten" des Dortmunder U wiederfinden. 

Das Team bereitet zur Zeit den Scantermin vor und vervollständigt hierfür die nötige Technik und testet diese fleissig. Das Scannen der Haare bereitet immer noch Probleme, doch ist man sich sicher, dass man das Problem bis zum 27. August behoben hat. Zusätzliches Informationsmaterial zum 3D-Scan und 3D-Drucker befindet sich in der Mache und wird ab dem 27. August zur Verfügung stehen.

August 2014

Am 27.08.2014 war es soweit. Die Scanaktion startete und war ein voller Erfolg. Der Stand wurde gut sichtbar in der Berswordthalle positioniert und bereits um 9 Uhr kamen die ersten Besucherinnen und Besucher, um sich abscannen zu lassen. Das Team wurde am ersten Tag von einem WDR-Filmteam begleitet. Dieses berichtete in der WDR Lokalzeit über das Projekt. Zusätzlich produzierten die Ruhrnachrichten ebenfalls einen Videobeitrag über das Projekt.

Der Besucherandrang war an allen drei Tagen so groß, dass das Team Ersatztermine angeboten hat. Im Oktober gibt es noch einmal die Möglichkeit, sich an der FH Dortmund abscannen zu lassen.

Stand in der Berswordthalle Bild: Wir digitalisieren Dortmund
Die ersten Büsten Bild: Wir digitalisieren Dortmund

September 2014

Im September wurde die Ausstellung vorbereitet. Aufgrund der Druckzeit von ca. 90 Minuten je Kopf konnten pro Tag nur ca. 12 Köpfe gedruckt werden. Insgesamt wurden 140 Köpfe ausgedruckt und in Handarbeit auf kleine Holzklötze geklebt.

Am 23.09.2014 gab es eine feierliche Ausstellungseröffnung für geladene Gäste, bei der auch der Bezirksbürgermeister Friedrich Fuß vertreten war.
Ab dem 24.09.2014 konnte die Ausstellung dann von der Öffentlichkeit besucht werden. Dabei wurden die Besucherinnen und Besucher im Vorfeld durch einen Bericht in den Ruhrnachrichten und ein Video der Ruhrnachrichten auf den Besuch eingestimmt.

Momentan laufen die Planungen für die WissensNacht Ruhr am 02. Oktober. Besucherinnen und Besucher haben hier dann noch einmal die Möglichkeit, die Büsten und ihre Herstellung im 3D-Drucker anzusehen und mit dem Team ins Gespräch zu kommen.

Oktober 2014

Anfang Oktober, am 1.10.2014 fand der Ersatztermin für den Scan statt. Dieser Termin war jedoch nur denjenigen vorbehalten, die in den Aktionstagen in der Berswordthalle aufgrund der Kapazitäten nicht mehr gescannt werden konnten. So konnten die im Nachhinein aufgearbeiteten und gedruckten Büsten nicht an der Ausstellung teilnehmen.

Am 2.10.2014 fand die WissensNacht Ruhr statt. Für diesen Anlass wurde zusätzlich zur Ausstellung ein 3D-Drucker und ein PC mit 3D-Software im Ausstellungsraum des Dortmunder U´s aufgebaut und von einzelnen Teammitgliedern betreut. Der 3D-Drucker befand sich während des gesamten Abends von 16:00-24:00 Uhr im Betrieb und sorgte für reichlich Gesprächsstoff.

Am PC wurden zeitgleich die Scandaten vom Vortag aufgearbeitet. Auf diese Weise hatte man noch einmal die Möglichkeit zu sehen, wie aus den Rohdaten der gescannten Leute eine druckfähige Büste wird.
Auch bekannte Gesichter, die an diesem Abend die Gelegenheit nutzen wollten, um ihre Büste zu finden, waren anwesend. Bis jetzt wurden bereits mehr als die Hälfte der ausgestellten Büsten erkannt und an die jeweiligen Besitzer verschickt.

Scan für die Büste Bild: Wir digitalisieren Dortmund
3D Drucker beim Druck einer Büste Bild: Wir digitalisieren Dortmund

November 2014

Zum Projektabschluss wurden noch einmal die Besitzer der 30 verbliebenen Kunststoffbüsten angeschrieben, wodurch nur noch 8 von ca. 170 Büsten übrig geblieben sind. Diese können noch bis Januar abgeholt werden.

Auf Anfrage vom Bund Dortmunder Ingenieure (BDI) wird am 3. Dezember 2014 ein Vortrag über das Projekt gehalten.

Des Weiteren führte ein erhöhtes Interesse an der  Festigkeit der gedruckten Objekte zu einem neuen Forschungsprojekt. In dem Projekt werden verschiedene Einflüsse auf die Festigkeit gedruckter Bauteile an der FH genauer untersucht. 

Und der Projektfilm ist fertig gestellt worden. Er zeigt die Umsetzung des Projekts während der letzten sechs Monate.

 

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